Bei schönstem aber anfangs noch frischem Wetter durfte die Exkursionsleiterin Johanna Ruckstuhl 17 interessierte Teilnehmende zur Frühaufsteher-Exkursion auf dem Gigger begrüssen. An dem kühlen Morgen waren die erwarteten Singvögel noch nicht so gesangsfreudig. Darum erzählte Johanna etwas über die verschiedenen Pflanzen am Wegesrand. Ein besonderer Hingucker war ein längerer Streifen mit beinahe blühendem Wald-Bingelkraut. Dieses ist roh giftig, wird aber getrocknet als Heilmittel eingesetzt. Ab und zu waren aber auch der Zaunkönig, verschiedene Meisen, Ringeltauben, Mönchsgrasmücken und sogar der Schwarzspecht zu hören. Eine Singdrossel hatte sich bei der Futtersuche gut beobachten lassen.
Zu der späteren Morgenexkursion um 7.30 Uhr durfte die Vereinspräsidentin und Exkursionsleiterin Nadine Bachmann wiederum 18 Personen auf dem Gigger begrüssen. Als Unterstützung wurde sie von Hans Gut begleitet. Gleich zu Beginn der Exkursion entzückte ein kleiner Teppich voller Zweiblättriger Schattenblumen (Schattenblümchen) die Teilnehmer. Die Schattenblümchen blühen im zeitigen Frühling an schattigen, nährstoffreichen Stellen und waren während der Exkursion an mehreren Orten anzutreffen. Zwischendurch horchten alle gespannt nach den Amseln, Buchfinken, Misteldrosseln und Tannenmeisen. Die Gesänge der Sommer- und Wintergoldhähnchen waren wegen ihrer hohen Stimmlage nicht für alle hörbar und wurden deshalb von Nadine als Hörtest benutzt. Auf der ganzen Route säumten überall Waldveilchen den Wegrand. Sicherlich waren nicht alle von dieser Art – gibt es doch in der Schweiz über 20 Veilchenarten und diese sind oft nur mit der Lupe zu unterscheiden. Ameisen helfen ihnen bei der Verbreitung.
Zum gemütlichen Abschluss trafen sich alle bei der Tannligartenhütte, wo Edi und die Jungs uns mit Grilladen und Getränken verwöhnten.
